altSeit zwei Wochen läuft die Hauptrunde in der JBBL und unsere Jungs bekamen es gleich mit zwei Schwergewichten zu tun. Bereits am 14.02. ging es nach Berlin zum Spiel gegen ALBA und letzten Sonntag war mit TuS Lichterfelde einer der Titelfavoriten zu Gast in der Arena. In beiden Spielen mussten sich unsere personell geschwächten Junior Riesen geschlagen geben.

 

Mit Tim Schmiedel, Tom Burkhardt (beide verletzt) und Max Lingner (Urlaub) fehlten unseren Jungs schon im Spiel gegen ALBA Berlin drei Leistungsträger. Dazu kam, dass Sven Papenfuß aufgrund einer Verletzung und eines Urlaubs zwei Wochen nicht trainieren konnte.

Im ersten Viertel hielten unsere Jungs gut mit und ließen den Rückstand auf lediglich drei Punkte anwachsen. Leider brach das Spiel unserer jungen Riesen im zweiten Viertel völlig ein und mit einem 17:44 ging es in die Kabine. Immer wieder schafften es die Berliner mit Foul abzuschließen und durch den anschließenden Bonusfreiwurf ein Drei-Punkte-Spiel daraus zu machen. Durch den 2,05m großen Joshua Lübken war neben dem Reboundergebnis, auch das Größenverhältnis klar auf der Seite von ALBA.

Im Kopf hatten unsere Jungs das Spiel wahrscheinlich schon abgehakt und spielten dadurch viel befreiter und leichter in der zweiten Hälfte. Sowohl im dritten, als auch im vierten Viertel bot man ALBA die Stirn und konnte beide Viertel für sich entscheiden.

Coach Schlünken resümierte: „Es ist immer ärgerlich, wenn das Spiel durch ein Viertel entschieden wird. Phasenweise haben wir aber guten Basketball gespielt und auch Spieler, die sonst nicht so viel Einsatzzeit bekommen, haben heute ihre Chancen genutzt und bewiesen, dass man auch mit Teams wie ALBA Berlin Schritt halten kann. Wenn Tim und Max im Rückspiel wieder dabei sind, können wir die Berliner vielleicht noch etwas mehr ärgern“

Am vergangenen Sonntag kam dann TuS Lichterfelde nach Leipzig und damit einer der Favoriten auf den Titel. Mit mehr als fünf Nationalspielern auf Seiten der Berliner waren die Rollen für dieses Spiel klar verteilt. Außerdem fehlten mit Max und Tim immer noch zwei wichtige Spieler. Das Ziel für unsere Jungs war es somit, ein gutes Spiel abzuliefern und sich so teuer wie möglich zu verkaufen. Gerade in den ersten Minuten gelang das den Junior Riesen richtig gut und mit dem Ausgleich zum 6:6, erarbeiteten sie sich den Respekt von „TuSLi“. Danach schien Lichterfelde das Niveau noch weiter anzuziehen und setzte sich bis Ende des ersten Viertels mit 18:33 ab. Doch unsere jungen Riesen wollten sich nicht so einfach abfertigen lassen, bissen sich zurück in das Spiel und ließen Lichterfelde für jeden Punkt arbeiten. Auch in der Offensive konnten unsere Jungs immer wieder mit schön heraus gespielten Aktionen Körbe erzielen. Mit einem 33:54 ging es für sie in die verdiente Halbzeitpause. Das Ziel für die nächsten 20 Minuten war klar, man wollte TuSLi unter 100 Punkten halten und selbst noch einige Akzente setzen. Beide Vorgaben konnten von den Leipzigern umgesetzt werden. Vor allem ein letztes starkes Viertel, in welchem man Lichterfelde nur zu 12 Punkten kommen ließ, (eine Leistung die bis jetzt nur der RSV Eintracht im ersten Saisonspiel gelungen war), war entscheidend für die 54:88 Niederlage. Eine Niederlage mit der man leben kann.

Coach Schlünken meinte zufrieden: „Wir haben heute ein gutes Spiel gezeigt. Die Einstellung, der Wille und die Einsatzbereitschaft hat bei den Jungs gestimmt. Natürlich sieht die Niederlage auf dem Papier sehr hoch aus, aber man muss bedenken, dass TuSLi im Schnitt mit 45 Punkten Vorsprung gewinnt und deshalb können wir schon etwas stolz sein. Für die Jungs war es eine tolle Erfahrung, sich mit den besten Spielern in ihrer Altersklasse zu messen. Ich denke, wenn wir diese Leistung auch nächste Woche in Stahnsdorf abrufen, dann haben wir mal wieder die Chance auf einen Sieg.“

Am Sonntag, den 28.02. geht es für die Leipziger JBBL nach Stahnsdorf, welche in ihrer Vorrundengruppe Nordost den dritten Platz belegten.