altFür unsere JBBL ging es am Sonntag nach Stahnsdorf zur RSV Eintracht. Ein Sieg würde den Kampf um den letzten Playoffsplatz mit den Chemnitzer Niners noch offen halten. Eine Niederlage würde den Einzug fast unmöglich machen.

Unsere Jungs starteten gut in das Spiel und setzten sich schnell mit 6:0 ab und konnten ihren Vorsprung in der siebten Minute sogar auf 16:6 ausbauen. Die Stahnsdorfer bekamen ihren Motor noch rechtzeitig in Gang und verkürzten den Rückstand bis Ende des ersten Viertels auf 19:14.

Auch im zweiten Abschnitt fanden unsere Jungs besser ins Spiel und legten einen 6:2 Lauf nach. Doch auch dieses Mal hatten die Gastgeber eine Antwort parat und schafften es das Viertel ausgeglichen zu gestallten. Dennoch konnten unsere Jungs mit einem fünf Punkte Vorsprung in die Kabine gehen. Vor allem Max Stölzel, der eigentliche Topscorer von Stahnsdorf, hatten die Junior Riesen gut unter Kontrolle und ließen lediglich vier Punkte zu. Insgesamt kontrollierten die Leipziger das Spiel und lagen somit verdient in Führung.

Ab dem dritten Viertel brach Spiel unserer Jungs zusammen. In den ersten vier Minuten überzeugte noch Simon Schirrmacher mit sechs Punkten, doch danach fehlte es der Mannschaft an Ideen und der nötigen Einstellung sich gegen die hungrigeren Stahnsdorfer durchzusetzen. Das dritte Viertel ging deutlich mit 8:16 verloren und somit lag man vor den letzten zehn Minuten mit drei Punkten zurück. Ein großer Faktor war wieder einmal das schlechte Reboundverhalten. Den mit sechs Offensivrebounds ermöglichten die Junior Riesen der RSV Eintracht immer wieder eine zweite Chance, die Stahnsdorf zur nutzen wusste.

Im letzten Viertel wurde es noch mal knapp und vier Minuten vor Schluss lagen die Riesen nur mit einem Punkt (49:50) zurück. Doch zu viele Fehler der Leipziger ermöglichten Stahnsdorf einen Spiel entscheidenden 7:0 Lauf. Am Ende stand eine 51:57 Niederlage auf der Anzeigetafel und niedergeschlagen musste man erkennen, dass die Playoffs in noch unerreichbarere Ferne gerückt waren.

Coach Justin Schlünken resigniert: „In der ersten Hälfte sind wir akzeptabel in das Spiel gestartet, haben insbesondere defensiv gegen Stölzel einen guten Job gemacht. Leider konnten wir in der zweiten Hälfte nicht ansatzweise an die Leistung anknüpfen. Zu viele individuelle Fehler und egoistische Einzelaktionen haben uns offensiv das Spiel gekostet. Dazu kamen eklatante Fehler in der Defensive. Es ist sehr ärgerlich, dass wir uns das Spiel so haben aus der Hand nehmen lassen. Letztlich hat uns Stahnsdorf mit Kampf, Härte und Herz besiegt. Das darf einfach nicht passieren.“

Am Sonntag beginnt mit dem Spiel gegen ALBA Berlin in der kleinen Arena die Rückrunde. Auch wenn die Playoffs im Kopf schon abgehakt sind, werden die Jungs trotzdem alles geben, um sich und ihren Fans zu zeigen, dass sie zu Recht in die Hauptrunde gekommen sind.