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Die Gastgeber des Final Four, die Dresden Titans, setzten sich am Sonntag im Finale klar gegen den BC Zwickau durch (109:79). Für die „Titanen“ um Ex-Uni-Riese Fabian Helm war es der zweite Sieg im Sachsenpokal nacheinander. Ebenfalls erfolgreich war die zweite Mannschaft des BBV Leipzig. Die Spielerinnen von Trainer Ronald Heinold gewannen Dank Unterstützung der Erstliga-erfahrenen Lena Hoffarth und Jenny van Doorn gegen den BC Dresden mit 75:53.

Im Halbfinale hatte sich der BBVL erst nach Verlängerung mit 67:72 gegen die Oberliga-Damen des USC behaupten können. USC-Korbjägerin Kerstin Scholz musste die unglückliche Niederlage wegen einer Verletzung von der Bank aus mitverfolgen: „Es war sehr bitter, weil die Kraft trotz eines furiosen vierten Viertels nicht mehr ausreichte, um die Verlängerung zu gewinnen.“ Das Schlussviertel hatten die Damen von Trainerin Antje Hoffmann mit 23:10 für sich entschieden und vor der Verlängerung eigentlich das Momentum auf ihrer Seite. „Aber die vielen unnötigen Fehlpässe, das schlechte Reboundverhalten und vor allem die träge Bewegung in der Offensive haben uns den Sieg gekostet“, gab sich Scholz selbstkritisch. Mit 7:12 bewiesen die Eagles in den zusätzlichen fünf Spielminuten Kondition und gewannen einen Tag später das Finale gegen den BC Dresden.

Auch die 2. Herren des USC Leipzig mussten sich im Halbfinale geschlagen geben: 66:59 hieß es gegen den BC Zwickau aus der 1. Regionalliga. Gerade Zwickaus Aufbauspieler Ben Hruschka stellte die Defensive des USC zu Beginn vor Probleme. Der 24-Jährige war bereits in der abgelaufenen Saison der zweitbeste Punktesammler seiner Mannschaft (16.9 PpG).

Gegen Leipzig spielte Zwickau abgeklärt und punktete zumeist von der Freiwurflinie oder per Schnellangriff. Erst Mitte des zweiten Viertels konnten die Messestädter ihren Zehn-Punkte-Rückstand langsam aufholen und zur Halbzeit ausgleichen. Trainer Sebastian Neuhäuser sah nach der Pause eine deutlich kompaktere Verteidigung seiner Jungs, die nun auch besser im Eins-gegen-eins agierten. „Doch Zwickau blieb immer dran und hatte stets die richtige Antwort.“

Im dritten Viertel trafen Zwickaus Scharfschützen drei Distanzwürfe hintereinander und legten einen 13:1-Lauf hin – die Entscheidung. Trotz der knappen Niederlage konnte Neuhäuser dem Ausscheiden auch positive Erkenntnisse entnehmen.  „Ein sehr gutes Spiel hat Max von der Wippel gemacht.“ Der erst 16-Jährige konnte sich auch gegen körperlich überlegene Gegner immer wieder gut durchsetzen und erzielte acht Punkte.
USC-Vorstandsvorsitzender Dr. Werner Scholz gratuliert beiden Teams zu ihrer couragierten Leistung. „Es waren äußerst knappe Spiele, bei denen auch das nötige Quäntchen Glück gefehlt hat. Mit dem Oberliga-Titel der Damen und der Regionalliga-Meisterschaft der Herren haben beide gezeigt, dass sie zu Recht zu den besten Mannschaften in Sachsen gehören. Vielen Dank für eine tolle Saison!“


Finale Damen: BBV Leipzig vs. BC Dresden 75:53
Finale Herren: Dresden Titans vs. BC Zwickau 109:79

Halbfinale der Damen:
BC Dresden vs. BC Zwickau 60:54
USC Leipzig vs. BBV Leipzig 67:72 OT (13:16, 11:16, 13:18, 23:10, 7:12)

Halbfinale der Herren:
BC Zwickau vs. USC Leipzig 66:59 (13:11, 14:17, 21:22, 18:9)
BC Dresden vs. DD Titans 62:72

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